07/04/2013

Tipp der Woche: Bio-Siegel vergleichen

Heute eine Erweiterung zu Tipp 017 “Bio-Produkte kaufen”.

In regelmäßigen Abständen wird mir die Frage nach den Richtlinien der unterschiedlichen Bio-Siegel gestellt. Die groben Richtlinien weiß ich auswendig, doch wenn es um Details geht, komme ich gerne mal ins Stocken. Jetzt habe ich eine Übersicht entdeckt, die dabei hilft, das EU-Bio-Siegel mit den Siegeln von Bioland, Demeter und Naturland zu vergleichen. Leider haben sich derzeit noch einige Fragezeichen in die Tabelle eingeschlichen. Trotz allem finde ich den Ansatz sehr gelungen!

31/03/2013

Tipp
398

Tipp der Woche: Ökologische Werbemittel

Für die Selbständigen unter uns habe ich mal zwei Adressen für ökologische Werbemittel rausgesucht: Memo und Greenpromotion. Hier findet ihr unter anderem Bio-Gummibärchen, deren Verpackungen ihr selbst gestalten könnt, Bio-Kräutersamen, deren Verpackungen ihr mit eigenem Text und Bild versehen könnt, sowie Ökokleidung, die individuell bedruckt werden kann.

24/03/2013

Tipp
397

Tipp der Woche: Öko-Spiele selber machen

Erinnert ihr euch noch an Tipp 347, in dem es um ökologische Brettspiele ging? Damals habe ich euch einige Hersteller ökologischer Spiele empfohlen. Heute möchte ich dazu anregen, Öko-Spiele selber herzustellen.

Die Spielklassiker bestehen ja in der Regel aus einem relativ einfachen Spielbrett und Spielfiguren. Manchmal benötigt man zusätzliche Karten oder ähnliches Material.

Als Spielfiguren eignen sich zum Beispiel kurze Holzstückchen, kleine Kieselsteine oder handlich gerolltes, zusammengeklebtes Zeitungspapier. Das Spielbrett könnt ihr auf alte Pappen oder Papiere malen. Verwendet dazu zum Beispiel die Rückseite eurer Müsliverpackung. Ich wette, das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfeld habt ihr alle im Kopf! Für kompliziertere Spielbretter empfehle ich die Bildersuche im Internet. Zusätzliche Karten können ebenfalls aus alten Pappen gefertigt werden.

Dass das Ergebnis auch noch gut aussehen kann, seht ihr hier: Ein selbstgemachtes Scrabble!

17/03/2013

Tipp der Woche: Zutaten zur Kosmetikherstellung

Sowohl in meinem Buch, als auch hier im Blog habe ich euch darauf hingewiesen, dass man sich seine Kosmetik durchaus selber herstellen kann. Das hat den großen Vorteil, dass man wirklich weiß, was drin ist!

Zur Ergänzung meines Tipps 281 “Kosmetik selbst herstellen” möchte ich euch heute auf die Internetseite dragonspice aufmerksam machen, auf der ihr viele Grundstoffe findet, die ihr zur Herstellung eurer Kosmetik benötigen könntet.

10/03/2013

Tipp
396

Tipp der Woche: Einen zweiten Anlauf wagen

Wenn man sich vornimmt, etwas für den Klimaschutz zu tun, stößt man früher oder später an Grenzen. Dinge funktionieren nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Hilfsmittel sind viel teurer, als man dachte. Bestimmte Gegenstände sind nicht in der richtigen Ausführung erhältlich. Der innere Schweinehund verhindert die erfolgreiche Einführung neuer Gewohnheiten.

So passiert es, dass man bestimmte Klimaschutzziele wieder fallen lässt.

Ich persönlich habe festgestellt, dass es sich erstaunlich oft lohnt, das Ziel nach einiger Zeit nochmal hervorzukramen und einen zweiten Anlauf zu wagen. Sehr hilfreich ist dabei all das Vorwissen, welches man im ersten Anlauf gesammelt hat. Oftmals ist es so, dass die Preise in der Zwischenzeit gefallen sind, dass neue Produkte auf den Markt gekommen sind oder dass man selber neue Strategien für den Umgang mit seinem inneren Schweinehund entwickelt hat. Kurz: Die Welt hat sich weitergedreht und die Dinge haben sich weiterentwickelt. Oftmals kann man sein Ziel im zweiten Anlauf erreichen. Und sollte dies immer noch nicht der Fall sein, so sind in der Regel bedeutende Fortschritte möglich, die vorher nicht möglich schienen oder gar nicht erst angedacht wurden.

Also los: Wagt einen zweiten Anlauf!

03/03/2013

Tipp
395

Tipp der Woche: stadtfund

Wenn ich in den letzten Tagen so durch die Stadt laufe, fallen mir immer wieder verloren gegangene Mützen und Handschuhe auf. Leider kommen viele Besitzer nicht mehr zurück und so landen die (in der Regel noch brauchbaren) Fundstücke im Müll.

Dieser Missstand wurde auch von anderen erkannt. Und so hat stadtfund kurzerhand beschlossen, geeignete Fundstücke zusammenzuführen und mit dem Lable “stadtfund” wieder unter die Leute zu bringen. Die zum Teil schrägen Kombinationen könnt ihr euch hier ansehen (und natürlich auch käuflich erwerben).

24/02/2013

Tipp
394

Tipp der Woche: Bananenkarton statt Umzugskarton

Beim nächsten Umzug einfach Bananenkartons statt Umzugskartons verwenden. Bananenkartons können in der Regel kostenlos im nächsten Supermarkt abgeholt werden.

17/02/2013

Tipp
393

Tipp der Woche: Klimaschutz nach dem Pareto-Prinzip

Kennt ihr das auch? Wenn jemand versucht, klimafreundlich zu handeln, verfällt er oder sie gerne in eine Art Perfektionismus-Wahn. So nach dem Motto: “Alle meine Lebensmittel müssen Bio sein. Auch wenn ich für mein Bio-Kaugummi in die Nachbarstadt fahren muss.” Oder: “Meine Küche ist plastikfreie Zone! Da muss ich halt auf Toaster und Wasserkocher verzichten.”

Es gibt viele Beispiele… und oftmals entstehen diese nach außen skuril wirkenden Gedanken auch erst im Tun. Wenn man einmal angefangen hat, kann man gar nicht mehr aufhören und möchte die Dinge immer weiter verbessern.

Doch es gibt auch Leute, die Angst davor haben, so verrückt zu werden, sich so sehr einschränken zu müssen oder solch einen Aufwand treiben zu müssen. Diese Leute möchten nicht auf Bio umsteigen, da es ihnen viel zu kompliziert erscheint, wegen einer Packung Kaugummi in die nächste Stadt fahren zu müssen.

Eben diesen Leuten rate ich, einfach erst mal anzufangen. Und zwar nach dem Pareto-Prinzip. Das Parto-Prinzip besagt, dass man mit nur 20% (Zeit)Aufwand 80% Ergebnis erreichen kann. Für die restlichen 20% bräuchte man dann 80% der Zeit. Warum also nicht einfach irgendwo anfangen und in 20% der Zeit zu 80% Ergebnis kommen? Um dann mit 80% zufrieden zu sein! Schließlich sind 80% wesentlich mehr als die jetzigen 0%.

Wie könnte das konkret aussehen?

Mal angenommen, ich möchte Energie sparen: Dann könnte ich zunächst mal all die Dinge umsetzen, die mir gerade einfallen und die mir leicht von der Hand gehen. Standby vermeiden, eine Energieschleuder von Elektrogerät austauschen, meine Gewohnheiten anpassen ect. All die Dinge, die mit viel Zeit und Einsatz verbunden wären, kann ich erst mal hinten an stellen. Den Austausch von Kleingeräten kann ich mir zunächst mal sparen. Das kommt vielleicht später dran. Auf diese Weise kann ich in kürzester Zeit viel erreichen ohne mich zu verzetteln.

Mal angenommen, ich möchte auf Bio-Lebensmittel umsteigen: All die Bio-Produkte, die ich leicht im nächsten Supermarkt kaufen kann, werde ich kaufen. All die Bio-Produkte, die es im Biosupermarkt zu erschwinglichen Preisen gibt, werde ich kaufen. Da mir Bio-Fleisch zu teuer ist, schränke ich meinen Fleischkonsum ein. Und wenn das Gelüste nach Kaugummi zuschlägt, erlaube ich mir konventionelles Kaugummi. Ebenso wie ich in Restaurants eine Ausnahme mache. Auf diese Weise muss ich mich nicht allzu sehr einschränken und komme trotzdem zu einem äußerst akzeptablen Ergebnis.

10/02/2013

Tipp
392

Tipp der Woche: Spielzeug aus Deutschland

Wen gruselt es nicht, wenn er wieder einmal lesen muss, dass gefährliche Bestandteile wie Bleifarbe oder Weichmacher in Kinderspielzeugen gefunden wurden? Doch wie kann man sich davor schützen? Welches Spielzeug ist wirklich frei von diesen Bestandteilen?

Ein Ansatzpunkt könnte sein, Spielzeug aus Deutschland zu kaufen, welches strengen Richtlinien genügen muss. Zusätzlich entfallen lange Transportwege. Und wenn es dann auch noch aus nachhaltigen Rohstoffen (wie zum Beispiel Hölzern aus heimischen Beständen) gemacht wurde, kann man es als wirklich klimafreundliches Produkt betrachten.

Spielzeug aus Deutschland erhaltet ihr zum Beispiel im Onlineshop D-Toy. Hier findet ihr unter anderem Kugelbahnen aus heimischem Buchenholz, Kuscheltiere aus Ökostoff sowie Fingerfarbe aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen. Viel Spaß beim Stöbern! :-)

03/02/2013

Tipp
391

Tipp der Woche: Duschampel

Für die meisten Leser wird dieser Tipp überflüssig sein. Er richtet sich lediglich an diejenigen unter euch, die es nicht aus eigenem Antrieb schaffen, ihre Duschzeit zu verkürzen, um Wasser und Energie zu sparen. Für eben diese kleine Zielgruppe wurde die “Duschampel” entwickelt. Die Duschampel ist ein kleines Gerät, das in der Duschwanne liegt und registriert, wie viel Wasser ihr normalerweise beim Duschen verbraucht. Beim nächsten Duschen erinnert sie durch ein gelbes (und wenn es ganz kritisch wird auch durch ein rotes) Licht daran, dass man langsam zum Ende kommen sollte. Außerdem verringert sie die Duschzeit nach und nach. Dies könnte doch für den einen oder anderen Wassersparmuffel zur Motivation werden, oder?

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