20/07/2014

Tipp
403

Tipp der Woche: Eine To-Do-Liste anfertigen

Klimaschutz in den eigenen vier Wänden hört nie auf. Es gibt immer noch Dinge, die wir verbessern können. Leider gehen diese Dinge im Alltag oft unter und werden auf die lange Bank geschoben. Daher empfehle ich euch, eine To-Do-Liste zu schreiben. Ihr werdet sehen, dass auf eurer Liste auch ein paar Punkte zu finden sind, die ziemlich schnell umgesetzt werden könnten. Ist das nicht Motivation genug, die Sache einfach mal anzugehen?

Vielleicht mögt ihr eure To-Do-Liste gut sichtbar in eurer Wohnung aufhängen. So werdet ihr immer wieder daran erinnert, dass es noch etwas zu tun gibt…

18/05/2014

Tipp
402

Tipp der Woche: Für alle, die zu viele Klamotten kaufen

Auf das Klima zu achten, heißt auch, weniger zu konsumieren. Hier in Deutschland ist es (meiner Meinung nach) oft so, dass wir zu viele Klamotten kaufen. Dies mag insbesondere Frauen betreffen. Ich staune immer, wenn ich eine Schuhsammlung sehe, die mehr als 50 Paar Schuhe umfasst. Aber das scheint keine Seltenheit zu sein…

Falls ihr euch zufällig vorgenommen habt, in Zukunft weniger Klamotten zu kaufen, oder falls ihr eure Konsumgewohnheiten einfach mal überprüfen wollt, kommt hier das ultimative Werkzeug dafür!

Legt euch mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms eine Tabelle an, in der ihr alle neuen Kleidungsstücke (oder andere Konsumartikel) eintragt. Notiert euch auch den Preis des jeweiligen Artikels. Nun ruft ihr täglich einmal eure Tabelle auf und tragt ein, welche Klamotten ihr getragen habt (beziehungsweise welche Konsumartikel ihr benutzt habt). Nun könnt ihr das Programm errechnen lassen, wie hoch die “Kosten pro Benutzung” waren.

Ein Beispiel: Wenn ihr euch eine Jeans für 60 Euro gekauft habt, diese aber nur drei Mal anzieht (weil ihr ja noch 20 andere Jeans im Schrank habt), dann liegen die Kosten pro Benutzung bei 20 Euro. Ganz schön viel, findet ihr nicht?

Dieses geniale Werkzeug habe ich auf dem Blog Konsumrebellion gefunden. Dort gibt es nicht nur die ausführliche Anleitung, sondern auch einen schönen Erfahrungsbericht.

Übertragen wir den Gedanken mal auf andere Lebensbereiche:

Wenn ich mir ein teures Werkzeug kaufe, welches ich durchschnittlich nur einmal pro Jahr benutze, wäre es wahrscheinlich günstiger (und ökologischer und platzsparender), wenn ich mir das entsprechende Werkzeug leihen würde.

Das Ganze funktioniert auch im Bereich Kosmetik: Öko-Kosmetik erscheint immer sehr teuer. Wenn ich mir mit meinem Öko-Shampoo für 3 Euro 30 Mal die Haare waschen kann, zahle ich 10 Cent pro Anwendung. Nun kann ich entscheiden, ob es mir das wert ist. Ebenso kann ich vergleichen, wie weit ich mit einem anderen Shampoo käme. Schließlich gibt es ergiebigere und weniger ergiebige Shampoos.

Ebenso könnte man in den Bereichen Hobby, Fortbewegungsmittel, Schmuck oder Dekoartikel vorgehen.

11/05/2014

Tipp
401

Tipp der Woche: Angebote der Verbraucherzentrale nutzen

Die Verbraucherzentrale ist ein wichtiger Partner in vielen Fragen rund um den Klimaschutz in den eigenen vier Wänden. Hier erhält man viele Tipps und kompetente Antworten auf all seine Fragen. Besonders toll finde ich die Möglichkeit, in der eigenen Verbraucherzentrale vor Ort Tipps zu regionalen Anbietern oder weiterführenden Angeboten zu bekommen. Viele Angebote der Verbraucherzentrale sind kostenlos. Andere sind für kleines Geld zu haben.

Ein paar Beispiele:

Der Basis-Energiespar-Check richtet sich an Mieter, Eigentümer und Vermieter. Der Energieberater der Verbraucherzentrale macht dazu vor Ort eine Bestandsaufnahme der Stromgeräte, beurteilt Strom- und Heizenergieverbrauch und stellt fest, wo man besonders viel einsparen könnte. Die Checkergebnisse und Handlungsempfehlungen erhält man anschließend sogar schriftlich. All das kostet lediglich 10 Euro.

Der Gebäude-Check richtet sich an Eigentümer und Vermieter. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung des Basis-Checks, in dem zusätzlich Außenwände, Fenster, Türen, Dach und Heizungsanlage überprüft werden. Der Gebäude-Check ist für nur 20 Euro zu haben.

Die Verbraucherzentrale bietet auch individuelle Beratungen zu Hause an. Mögliche Themen sind unter anderem Solarenergie, Förderprogramme, Wechsel des Energieversorgers oder der bauliche Wärmeschutz. Auch nach dieser Beratung erhält man ein schriftliches Kurzprotokoll mit Handlungsvorschlägen. Die Beratung kostet 45 Euro.

Doch es gibt auch Beratungen zum Nulltarif. So zum Beispiel den Online-Förderratgeber, der schnell und unkompliziert mögliche Förderprogramme für das jeweilige Vorhaben ausspuckt. Egal ob du die Fenster deines alten Hauses austauschen möchtest oder deinen Neubau mit einer Solaranlage ausstatten möchtest.

Solltest du dir unsicher sein, ob die Verbraucherzentrale dir wirklich weiterhelfen kann, ruf sie doch einfach mal unverbindlich und kostenlos an. Es lohnt sich!

04/05/2014

Tipp
400

Tipp der Woche: Klimafreundliche Geschenkidee

Du bist zur Party eingeladen und weißt wieder nicht, was du schenken sollst? Dann kommt hier die ultimative Idee (klimafreundlich ist sie obendrein): Verschenk doch einfach 1x Aufräumen nach der Party!

27/04/2014

Tipp
399

Tipp der Woche: Gemeinsam das Klima schützen

Wenn ich in einem Singlehaushalt lebe, bin ich automatisch für all meine Klimaschutzbemühungen selbst verantwortlich. Lebe ich aber mit anderen zusammen, verändert sich mein persönliches Klimaschutzkonzept automatisch: Womöglich protestieren die anderen Familienmitglieder, wenn ich die Heizung runterdrehe oder sehr viel Geld für Klimaschutzmaßnahmen ausgebe, die von den anderen als eher unwichtig betrachtet werden.

Lebe ich in einer Familie, muss ich mich also anpassen. Gleichzeitig habe ich aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit den anderen sehr viel mehr zu erreichen.

Wie wäre es mit einer Familienkonferenz zum Thema “Klimaschutz in den eigenen vier Wänden”? Im Zuge einer solchen Konferenz könnten beispielsweise die folgenden Fragen besprochen werden:

- Welche Klimaschutzziele sind den einzelnen Familienmitgliedern wichtig?
- In welchen Bereichen möchten die einzelnen Familienmitglieder etwas verändern?
- Gibt es konkrete Vorschläge für Veränderungen?
- Welche Widerstände gibt es innerhalb der Familie? An welchen Stellen ist welches Familienmitglied nicht gewillt, etwas an der jetzigen Situation zu verändern?
- Wo liegen die Stärken der einzelnen Familienmitglieder? (Vielleicht interessiert sich das eine Familienmitglied ganz besonders für das Thema Ernährung, während ein anderes Familienmitglied eher im Bereich Energie unterwegs ist.)

Anschließend könnte erörtert werden, welche Klimaschutzziele in der nächsten Zeit verfolgt werden sollen. Diese Ziele sollten schriftlich festgehalten werden. Wichtig dabei:

- Die Familie sollte realistisch bleiben und erreichbare Ziele setzen.
- Die Ziele sollten klar definiert und messbar sein.
- Es sollte eine klare Terminvorgabe geben, bis wann die einzelnen Ziele erreicht werden sollen.
- Es sollte klar festgelegt werden, wer welche Aufgabe zur Zielerreichung übernimmt.

In einer zweiten Familienkonferenz kann dann festgestellt werden, ob die einzelnen Ziele erreicht wurden, welche Probleme es bei der Zielerreichung gab und welche Ziele als nächstes umgesetzt werden sollen.

07/04/2013

Tipp der Woche: Bio-Siegel vergleichen

Heute eine Erweiterung zu Tipp 017 “Bio-Produkte kaufen”.

In regelmäßigen Abständen wird mir die Frage nach den Richtlinien der unterschiedlichen Bio-Siegel gestellt. Die groben Richtlinien weiß ich auswendig, doch wenn es um Details geht, komme ich gerne mal ins Stocken. Jetzt habe ich eine Übersicht entdeckt, die dabei hilft, das EU-Bio-Siegel mit den Siegeln von Bioland, Demeter und Naturland zu vergleichen. Leider haben sich derzeit noch einige Fragezeichen in die Tabelle eingeschlichen. Trotz allem finde ich den Ansatz sehr gelungen!

31/03/2013

Tipp
398

Tipp der Woche: Ökologische Werbemittel

Für die Selbständigen unter uns habe ich mal zwei Adressen für ökologische Werbemittel rausgesucht: Memo und Greenpromotion. Hier findet ihr unter anderem Bio-Gummibärchen, deren Verpackungen ihr selbst gestalten könnt, Bio-Kräutersamen, deren Verpackungen ihr mit eigenem Text und Bild versehen könnt, sowie Ökokleidung, die individuell bedruckt werden kann.

24/03/2013

Tipp
397

Tipp der Woche: Öko-Spiele selber machen

Erinnert ihr euch noch an Tipp 347, in dem es um ökologische Brettspiele ging? Damals habe ich euch einige Hersteller ökologischer Spiele empfohlen. Heute möchte ich dazu anregen, Öko-Spiele selber herzustellen.

Die Spielklassiker bestehen ja in der Regel aus einem relativ einfachen Spielbrett und Spielfiguren. Manchmal benötigt man zusätzliche Karten oder ähnliches Material.

Als Spielfiguren eignen sich zum Beispiel kurze Holzstückchen, kleine Kieselsteine oder handlich gerolltes, zusammengeklebtes Zeitungspapier. Das Spielbrett könnt ihr auf alte Pappen oder Papiere malen. Verwendet dazu zum Beispiel die Rückseite eurer Müsliverpackung. Ich wette, das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfeld habt ihr alle im Kopf! Für kompliziertere Spielbretter empfehle ich die Bildersuche im Internet. Zusätzliche Karten können ebenfalls aus alten Pappen gefertigt werden.

Dass das Ergebnis auch noch gut aussehen kann, seht ihr hier: Ein selbstgemachtes Scrabble!

17/03/2013

Tipp der Woche: Zutaten zur Kosmetikherstellung

Sowohl in meinem Buch, als auch hier im Blog habe ich euch darauf hingewiesen, dass man sich seine Kosmetik durchaus selber herstellen kann. Das hat den großen Vorteil, dass man wirklich weiß, was drin ist!

Zur Ergänzung meines Tipps 281 “Kosmetik selbst herstellen” möchte ich euch heute auf die Internetseite dragonspice aufmerksam machen, auf der ihr viele Grundstoffe findet, die ihr zur Herstellung eurer Kosmetik benötigen könntet.

10/03/2013

Tipp
396

Tipp der Woche: Einen zweiten Anlauf wagen

Wenn man sich vornimmt, etwas für den Klimaschutz zu tun, stößt man früher oder später an Grenzen. Dinge funktionieren nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Hilfsmittel sind viel teurer, als man dachte. Bestimmte Gegenstände sind nicht in der richtigen Ausführung erhältlich. Der innere Schweinehund verhindert die erfolgreiche Einführung neuer Gewohnheiten.

So passiert es, dass man bestimmte Klimaschutzziele wieder fallen lässt.

Ich persönlich habe festgestellt, dass es sich erstaunlich oft lohnt, das Ziel nach einiger Zeit nochmal hervorzukramen und einen zweiten Anlauf zu wagen. Sehr hilfreich ist dabei all das Vorwissen, welches man im ersten Anlauf gesammelt hat. Oftmals ist es so, dass die Preise in der Zwischenzeit gefallen sind, dass neue Produkte auf den Markt gekommen sind oder dass man selber neue Strategien für den Umgang mit seinem inneren Schweinehund entwickelt hat. Kurz: Die Welt hat sich weitergedreht und die Dinge haben sich weiterentwickelt. Oftmals kann man sein Ziel im zweiten Anlauf erreichen. Und sollte dies immer noch nicht der Fall sein, so sind in der Regel bedeutende Fortschritte möglich, die vorher nicht möglich schienen oder gar nicht erst angedacht wurden.

Also los: Wagt einen zweiten Anlauf!

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