16/03/2011

Nukleare Katastrophe in Japan

Mit Schrecken habe ich die Berichte über das Erdbeben, den Tsunami und nun die nukleare Katastrophe in Japan verfolgt.

Im persönlichen Umkreis sowie in vielen, vielen Internetforen erfahre ich Unsicherheit. Es gibt so viele ungeklärte Fragen… Und die größte Frage lautet wohl: In wie weit sind wir selbst von dieser Katastrophe betroffen?

Ich lese von panischen Versuchen, sich selbst zu schützen: Da werden Iod-Tabletten gekauft oder Gemüsebeete mit Plastikfolien abgedeckt. Die Anbieter von Öko-Strom verzeichnen einen deutlichen Zuwachs an Vertragsabschlüsse. Viele Menschen demonstrieren.

Ich will diese Versuche nicht werten. Gut oder schlecht. Hilfreich oder nicht. Ich kann das nicht beurteilen.

Daher fällt es mir schwer, die “richtigen” Tipps zu geben.

Eine ähnliche Unsicherheit finde ich in ähnlich gelagerten Blogs. Das Thema wird verschwiegen. Vielleicht aus Unsicherheit. Vielleicht fehlen den Bloggern aber auch einfach nur die Worte. Zwei hilfreiche Artikel finde ihr auf KarmaKonsum und schœner.wærs.wenns.schœner.wær

Wie geht ihr mit dieser Katastrophe um? Was habt ihr persönlich getan oder verändert?

17/03/2011

Die atomare Strahlungswolke aus Fukushima (Japan) ist nur die Spitze des Eisberges.
Die grösste Gefahr für die Weltbevölkerung ist das durch Plutonium verseuchte Meerwasser.
Im dortigen Atomkraftwerk wird versucht, die brennenden Atommeiler mit gigantischen Mengen Wasser zu kühlen. Dieses Wasser fliesst verseucht ins Meer. Ein weiterer Teil verdampft sofort auf den 2000 Grad heissen Feuern und wird Teil der atomaren Wolke.
Da es aber zur Zeit kalt in Japan ist, kondensiert der verseuchte Wasserdampf und fällt als Schnee oder Regen herab.
So gelangen weitere gigantische Mengen verstrahltes und vergiftetes Wasser ins Meer.
Es besteht also akute Todesgefahr für die Bevölkerung vermutlich ganz anderer Küsten als bisher gedacht.
Die Frage ist jetzt: welche Meeresströmung trägt die grösste Menge verstrahlten Wassers an welche Küsten? Durch eine Vorwarnung können unzählige Menschen, welche sonst nichtsahnend mit Meerwasser in Kontakt kämen oder verseuchte Meerestiere und -Pflanzen essen würden, gerettet werden.
Es ist langfristig ein globales Massensterben der Meeressäugetiere zu erwarten und bald erhebliche Einschränkungen oder gar das totale Aus für Nahrungsmittel aus jeglichen Weltmeeren und für die Touristik an allen Küsten der Welt.
Tödlichster Faktor ist das Plutonium.
Billionen Plutoniumteilchen wandern von jetzt an bis in alle Ewigkeit über die Weltmeere, solange, bis sie ein Todesopfer gefunden haben. Zur sicheren Entstehung von Krebs reicht bereits die winzige Menge von einigen Mikrogramm (!) aus.
DDT hat gezeigt, dass kein Land der Erde verschont bleibt.
Und es werden jede Sekunde mehr tödliche Plutoniumteilchen, denn die Atommeiler brennen weiter.
Durch die ungeheuerliche Tödlichkeit winzigster Plutoniumteilchen wird der Verdünnungseffekt des Meerwassers höchstwahrscheinlich ausser Kraft gesetzt!

Exodus

18/03/2011

Die Kernkraftwerksbetreiber und Politiker haben sich nach aktuellen Medienberichten angeblich verkalkuliert.

Verkalkuliert?
Ein intelligentes Monster würde vor Gericht seine dreistesten Lügen und Machenschaften mit solchen Worten abstreiten, gerade so, als hätte es nicht alles bis ins letzte Detail eiskalt berechnet, -inklusive Völkermord.
Professionelle Lügner in Politik und
 Wirtschaft benutzen täglich die gleichen Taktiken.
Sie stellen sich
 bei Bedarf dumm, wissen aber genau, was sie tun: psychologische 
Kriegsführung und Taktik gegen den Feind, das Volk. Ihre Lügen 
werden so oft wiederholt, bis sich sogar Wissenschaftler finden, die 
sie vertreten. Und jeder schreibt die Lügen vom Nächsten ab.
Beispiel-Lüge: Die Sauberkeit des sauberen Atomstroms:
Das ist eine 
perverse Lüge, die angesichts der Todesopfer in Vergangenheit,
 Gegenwart und Zukunft schon satanisch anmutet. Sauberer Atommüll,
 saubere Gifte etc.?
CO2 wird als einzig gültiges Umweltkriterium für die
Volksverdummung missbraucht (wie übrigens bei allen schädlichen
 Verbrennungsvorgängen, z.B. bei KFZ und Flugzeugen).
Die tödlichen Chemiecocktails der Abgase sind in solchen Argumentationen auf einmal spurlos verschwunden.

Auf die gleiche Art wird bei den radioaktiven Stoffen gelogen und getäuscht:
Es wird absichtlich ständig nur von radioaktivem Jod berichtet, obwohl es nur 0,7 % des tödlichen Strahlungscocktails ausmacht. Unfassbar dreist und das Volk verspottend!
Die Ausgabe von Jodtabletten (zum grössten Teil aus Steuergeldern finanziert) schützt die Pharmahersteller vor leeren Kassen, aber nicht die Menschen vor dem Strahlentod durch die restlichen 90,3 % radioaktiver Stoffe im Strahlungscocktail. Man würde die Menschen in dem Glauben krepieren lassen, sie hätten doch getan, was getan werden kann.
Es gab doch in den Anfangstagen der Atomspaltung diese volksverdummenden Empfehlungen, sich bei einer Atomexplosion unter einem Tisch zu schützen: darüber lachen wir heute, wir sind ja aufgeklärt, doch uns geschieht schon längst wieder das gleiche.
In Wirklichkeit hilft nur eine Handlung vor dem früher oder später sicheren Strahlentod: die endgültige Abschaffung der Kernkraftwerke.

Auch wird komplett verschwiegen, dass die tausendfach erwähnte Kühlung der Reaktoren 
nichts anderes bedeutet als eine gigantische Klimaerwärmung, tödlich 
erwärmte Flüsse, Meere und Luft.
60 – 70 % der Verbrennungsenergie sind Abwärme, also Treibhauswärme anstatt Strom!
Allein diese physikalischen 
Schäden sind in Geld gar nicht mehr zu beziffern: es ist ein 
unfassbar primitiver Umgang mit Energie! Es sind selbst heute -nach über einem Jahrhundert- nur neuartige Dampfmaschinen, in denen statt Kohle radioaktives Material verbrannt wird, um Wasser zu kochen. Das ist eine Schande für eine sich angeblich entwickelnde Zivilisation.

Und noch ein Skandal: wer möchte auch nur einen Schluck von dem Wasser trinken, das bei Normalbetrieb der Kernkraftwerke in die Natur entlassen wird? Es ist niemals mehr so sauber wie zuvor. Süsswasser wird aber weltweit immer knapper.

Beispiel-Lüge: Verdünnung:
DDT zeigte in der Vergangenheit beispielhaft, dass ein Stoff trotz Verdünnung nach einer gewissen Zeit global nachweisbar ist und zum Menschen über die Nahrungskette zurückkommt.
Immer weiter auf Verdünnung zu bauen, funktioniert zunehmend weniger: die Konzentration steigt und steigt. Weltweit sind bereits geschätzte 5 Tonnen Plutonium freigesetzt und global verteilt worden (die anderen radioaktiven Stoffe und Gifte gar nicht erst benannt). Kein Wunder, dass immer mehr Menschen an Krebs sterben. Den einen trifft es, der Mensch daneben hat Glück. Aber die tödliche Trefferquote steigt unaufhaltsam.
Im Falle von extrem giftigen und radioaktiven Stoffen -insbesondere dem ultrastark strahlenden Plutonium mit einer Halbwertszeit von bis zu 24000 Jahren- kann diese Tatsache nur zu massivem Anstieg von Todesfällen durch Krebs bei Säugetieren und Menschen führen.
Auch wenn die Plutoniumteilchen in den Ozeanen verteilt werden, reichen dennoch wenige Mikrogramm für den sicheren Krebstod, wenn man ausgerechnet sie mit ein paar Tropfen Meerwasser oder durch den Genuss eines verstrahlten Lebensmittels aus dem Meer in den Mund bekommt.
Das gleiche gilt für genau den Atemzug, in dem die tödlichen Teilchen schweben, oder den Bissen, auf dem sie sich niedergelassen haben.
Und keineswegs ist Plutonium die einzige Gefahr, sondern wie immer existiert ein Cocktail von tödlichen Stoffen. Zum Tod führen alle entwichenen radioaktiven Stoffe auch schon einzeln, nur mit unterschiedlichem Siechtum.
Auch wenn uns nimmermüde versichert wird, die Luft oder das Wasser verdünne alles bis zur Unbedenklichkeit: Alles Lüge, davon kann man schon mit normalem Sachverstand ausgehen. „Unbedenklich“ heisst: „Denk bloss nicht darüber nach.“

Am gefährdetsten sind die Menschen in den Ballungsgebieten Japans, z.B. in Tokio durch die radioaktiven Luftströmungen, ausserhalb von Japan die Menschen, die ahnungslos dort an den Küsten leben, wo die Verteilung der Stoffe noch nicht so gross ist oder die Produktion von Meerestieren und -Pflanzen aus den verseuchten Meeresströmungen ab jetzt essen. Das wiederum wird unzählige Existenzen von Fischern ruinieren.
Flächendeckende Strahlungsmessungen von Lebensmitteln können sich die meisten Länder gar nicht leisten, der unnötige Tod durch Atomenergie wird Unzählige treffen. Sie werden in den nächsten zehn Jahren weitgehend anonym und unversorgt elendig an Krebs krepieren.

Atomenergie sollte global geächtet werden, auch wenn dies idealistisch und utopisch erscheint.
Wer die Gefahren in Kauf nimmt und aus Gier Atomkraft in irgendeiner Form anwendet, sollte Völkermördern gleichgestellt werden.
Der schleichende Vergiftungsmord nur eines Menschen mit Rattengift ist schliesslich auch schon strafbar.
Bis zum Eintritt von Krebs kann es bei der Aufnahme etwa von Plutonium zwar Jahre dauern, dennoch ist die Ursache die Herstellung und Benutzung von Plutonium. Das Motiv ist Geldgier, also aus niederen Beweggründen.

Beispiel-Lüge: Billiger Atomstrom:
Atomstrom ist im Widerspruch zu der von den Betreibern und Politikern kostspielig verbreiteten Dauerlüge tausendfach teurer als jede andere Energieerzeugung.
Doch haben es die Betreiber geschafft, sämtliche Folgekosten, (inklusive der Atommülltransporte, der Zwischen- und Endlagerung, des Rückbaus von Atomkraftwerken u.s.w.) aus der gefälschten Kalkulation herauszulassen und anderen aufzubürden, sogar noch den Generationen in 20000 Jahren.
Zum Beispiel ist sicher, dass jedes Atomkraftwerk mindestens alle paar Jahrzehnte zerfällt und stillgelegt sowie rückgebaut werden muss. Jeder Rückbau dauert mindestens 30 Jahre mit unfassbaren Kosten! Selbst die Endlager zerfallen regelmässig. Jeder Behälter der Welt zerfällt durch die Strahlung.
Der tödlich strahlende Müll muss zudem noch 20000 Jahre lang mit Waffengewalt bewacht werden, um nicht in die Hände von Terroristen, Militärputschisten etc. zu fallen, -Kosten bis zum abwinken und graue Haare bekommen, es wird dennoch nicht funktionieren.
Bis dahin ist unsere Kultur höchstwahrscheinlich genauso untergegangen wie alle vieltausendjährigen Kulturen zuvor.
Dieser ganze unvorstellbar tödliche Wahnsinn wird von den jetzigen Anwendern von Kernkraft mit vollem Bewusstsein in Kauf genommen und Abermilliarden nachfolgenden Menschen aufgebürdet. All diese Probleme und Kosten fallen pro Kernkraftwerk ab jetzt für mindestens die nächsten 20000 Jahre an!

Das alles ist so ungeheuerlich, das man von der grössten organisierten Kriminalität seit der Erschaffung des Menschen sprechen kann.

Alle diese Kosten und selbst die Peanuts, Entschädigungen für die Kranken und die Angehörigen der Opfer, und, und, und, bis hin zu Bestattungskosten und Grabpflege müssten den Betreibern von Kernkraftwerken auferlegt werden, dann wären sie auf der Stelle nicht mehr konkurrenzfähig und bis in die abertausendste Generation verschuldet.
Es muss sich ja auch schon jeder, der nur ein Kaminfeuer anzündet, verantwortlich an Emissionsgesetze halten und den Müll auf eigene Kosten entsorgen.

Das Verursacherprinzip sollte bei gefährlichen Technologien wie Atomspaltung gnadenlos streng angewendet werden, dann erfolgt der Wechsel zu ökologisch und ökonomisch verträglichen Technologien von selbst.

Die Schuld, die sich die Anwender von Atomspaltung persönlich aufladen, ist derart gross und weitreichend, dass sie sich als perverse Ausgeburt der Hölle betrachten dürfen.
Die Besitzer von finanziellen Anteilen an den Atomkonzernen können versuchen, die Erkenntnis der eigenen Mittäterschaft mit dem deutsch-bekannten „ich habe es ja nicht gewusst“ zu verdrängen, es wird ihrer Seele nichts nutzen. Abertausende Tote und Millionen Siechende gegen einen Sack voll Geld: ein übler Tausch. Gut beraten ist, wer jetzt noch späte Reue zeigen will: verkaufen um jeden Preis, weg mit dem Todesgeld, auf Atomkraft zu setzen war in jeglicher Hinsicht ein furchtbarer Fehler!

Exodus

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