05/11/2010

Selbstversuch: Konsumverhalten

Unser Konsumverhalten wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. So viel dürfte klar sein.

Wenn wir uns in unseren Wohnungen umsehen, sehen wir haufenweise Gegenstände. Ist es wirklich notwendig, all diese Gegenstände zu besitzen? Was sind eigentlich “Gebrauchsgegenstände”? Und warum besitzen wir den Rest, wenn wir ihn gar nicht “gebrauchen”? Oder gar nicht brauchen…?

Manchmal würde ich gerne wissen, wie viele dieser Gegenstände ich selbst besitze. Sie alle zu zählen wäre mir zu viel Arbeit. Doch ich habe mir mal die Mühe gemacht, einige Bereiche genauer anzusehen. Da finde ich zum Beispiel 278 Stifte. Buntstifte, Bleistifte, Filzstifte… Als Designerin muss man schließlich viel zu Papier bringen. Oder? Naja, eigentlich… eigentlich benutzte ich nur vier dieser Stifte regelmäßig.

Na, da will ich gar nicht erst anfangen Pullis zu zählen. Oder Tassen. Oder…

Doch was tun? Ich habe mich mal umgeschaut und einige Ansätze gefunden:

Judith Levine versuchte ein Jahr lang nur das Nötigste zu kaufen. Aber zählt Wein wirklich zum Nötigsten? Und wie sieht es mit Kleidung aus? Tja, diese Fragen beantwortet sie in ihrem Buch “No Shopping”.

Karin Friedli versucht jeden Tag einem überflüssigen Gegenstand Bye zu sagen. Auf diese Weise sollen innerhalb eines Jahres 365 Gegenstände aus ihrer Wohnung verschwinden. Die Aktion “Bye Bye Bye” könnt ihr täglich mitverfolgen: Auf ihrem Blog.

Familie Krautwaschl sah sich den Film “Plastic Planet” an und beschloss, komplett auf Plastik zu verzichten. Gar nicht so einfach! Man denke nur mal an die Zahnpastaverpackung, das Spielzeug für die Kinder oder die Elektrogeräte, mit denen wir uns umgeben. Einzelheiten zum Experiment findet Ihr hier: KeinHeimfürPlastik

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