14/10/2010

Selbstversuch: Ein Leben ohne Strom

Als sowohl unsere Waschmaschine wie auch unsere Kühl-Gefrier-Kombination kaputt gingen, fragte ich mich, ob ein Leben ohne Strom in Deutschland möglich ist.

Vielleicht schafft man es, ohne Computer, Fernseher und Radio zu leben. Vielleicht kann man sogar für eine Weile auf den Kühlschrank und die Gefriertruhe verzichten. Im Winter. Vielleicht helfen Kerzen gegen die Dunkelheit. Im Sommer. Vielleicht ist es ganz lustig, die alte Schreibmaschine vom Speicher zu holen und den perfekten Computerausdruck für eine Weile gegen das unperfekte Schreibmaschinen-Getippsel zu tauschen. Vielleicht macht es vorübergehend Spaß, verstecken statt Wii zu spielen. Doch wie lange kann ein solches Experiment gut gehen? Und wo hört der Spaß auf? Ist es möglich, den kompletten Strom abzustellen? Oder verkraften wir nur noch eine kleine Einschränkung des normalen Strombedarfs?

Ist uns eigentlich klar, wie sehr wir uns an die ständige Verfügbarkeit des Stroms gewöhnt haben? Licht an, Licht aus, alles im Vorbeigehen. Stecker rein. Stecker raus?

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Die Fortsetzung: Leben ohne Strom – Teil 2

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