22/01/2014

Deckel-Aufhänger

Was macht man aus alten Deckeln? Zum Beispiel diese farbenfrohen Aufhänger.

19/12/2013

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Bloglesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! :-)

25/11/2013

Was ich sonst so mache…

“Was machst du eigentlich, wenn du gerade keine Blogbeiträge schreibst?” Diese Frage höre ich immer wieder. Heute möchte ich euch von zwei aktuellen Projekten berichten:

1. Designs für Coromandel

Ich erstelle Designs für das Klamotten-Label Coromandel. Die Jungs von Coromandel verkaufen nachhaltige Bio-Kleidung mit exklusiven Designs von Designern aus aller Welt, denen die Nachhaltigkeit besonders am Herzen liegt. Schaut doch mal rein unter www.coromandelfashion.com

Hoodie_Luftraum

2. Kursangebot Recyclingbasteln

In der Bleiberger Fabrik in Aachen könnt ihr mich als Dozentin erleben. Dort gebe ich Kurse im Recyclingbasteln und bald auch Workshops, in denen ihr lernen könnt, wie man Recyclingschmuck herstellt.

13/11/2013

Selbstversuch: Leben ohne Shampoo

Mein Baby kommt ohne Shampoo aus. Wenn ich seine Haare mit purem Wasser wasche, sehen sie eine Woche lang phantastisch aus. Warum fetten unsere Erwachsenen-Haare eigentlich so schnell nach? Vielleicht gerade weil wir irgendwann damit begonnen haben Shampoo zu benutzen!

Lisa von “Experiment Selbstversorgung” macht gerade einen äußerst interessanten Selbstversuch! Sie will zurück zum Ursprung und wäscht ihre Haare nur noch mit Wasser. Die Ergebnisse ihres Selbstversuches könnt ihr in ihren Artikeln “Nie mehr Shampoo” und “Trockenshampoo aus dem Küchenschrank” nachlesen.

25/09/2013

Sockenhose

Heute möchte ich euch eine geniale Upcycle-Idee vorstellen: Aus alten, löchrigen Socken kann man eine Sockenhose für Kleinkinder nähen, die obendrein auch noch genug Platz für Stoffwindeln bietet. Bilder dazu findet ihr auf weupcycle.com.

31/07/2013

Selbstversuch: Schul- und Kitaessen

Als ich in den Kindergarten ging, gab es noch kein Kitaessen. Auch Schulessen durfte ich nie kennenlernen. Für das aufgewärmte Fertigessen unserer Schulcafeteria habe ich mich nur entschieden, wenn ich mehr als sechs Schulstunden hatte. Das kam nur in der Oberstufe vor. Und auch dann höchstens ein bis drei Mal in der Woche. Alternativ konnte ich mich für mein Butterbrot oder eine Pizza aus der nahegelegenen Pizzeria entscheiden.

Damals dachte ich, dass so etwas wie “Schulessen” noch in den Kinderschuhen steckt… oder dass es sich nicht lohnt, für wenige Schüler mehr als aufgewärmte Fertigspeisen mit unzähligen Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern bereitzustellen. (Wie oft standen wir vor der Speisetafel und rätselten, was E-dreihundert-sonstwieviel bedeuten könnte?)

Nun gibt es Kindertagesstätten, Ganztagsschulen und vollgepackte Stundenpläne durch ein Abitur, welches bereits nach zwölf Jahren erreicht werden soll. Das Schul- beziehungsweise Kitaessen gehört zum Alltag.

Umso erstaunter bin ich, dass mir von allen Seiten berichtet wird, es habe sich nichts geändert: In der Kleinkindergruppe für 0 bis 3-jährige gibt es Essen, welches für Kleinkinder absolut ungeeignet ist. In Kindergarten 1 kämpfen die Eltern für eine vegetarische Mahlzeit pro Woche, in Kindergarten 2 für mindestens ein Bio-Essen pro Woche. Beides erscheint aussichtslos. Schulkinder berichten mir, dass es immer noch aufgewärmte Fertigpampe (bestehend aus unzähligen E-Nummern) zu essen gibt. Diese schmecke nach spätestens einer Woche immer gleich. (Natürlich handelt es sich auch beim Kitaessen um aufgewärmte Fertigspeisen. Die Kindergartenkinder beschweren sich nicht. Vermutlich, da sie einfach nichts anderes kennen.)

Ich frage mich, wie das sein kann. Ja, ich rege mich ziemlich auf. Denn ich fürchte, dass diese Kinder auch später auf Fertignahrung mit Geschmacksverstärkern zurückgreifen werden, dass diese Kinder täglich nach Fleisch oder Fisch verlangen, dass diese Kinder gar keinen Sinn für natürliches Essen entwickeln können.

23/07/2013

Aus Shampooflasche wird Brillenetui

Ich habe mich schon oft gefragt, was man wohl aus alten Shampooflaschen machen kann. Hier kommt die Lösung: Brillenetuis! (Natürlich kann man die Brillenetuis auch als Behälter für sonstigen länglichen Krempel verwenden.)

10/06/2013

Selbstversuch: Mein Ökobaby

Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, lässt mir mein Baby nicht mehr allzuviel Zeit für regelmäßige Blogbeiträge. Trotz allem werde ich euch hin und wieder mit interessanten Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.

Während meiner Schwangerschaft habe ich mich mit allen möglichen Schwangerschafts- und Babythemen auseinandergesetzt. Stets war ich auf der Suche nach klimafreundlichen Alternativen zu den üblichen Standarts wie Wegwerfwindeln, Plastikspielzeug, ect. Oftmals habe ich euch über meine Ideen und Rechercheergebnisse informiert. Jetzt kann ich euch endlich meine ganz persönlichen Erfahrungen mitteilen. Es gab (wie immer) sowohl positive als auch negative Überraschungen:

Daumen hoch für…

- Körpergefühl statt Schwangerschaftstest! Ich brauchte keinen Schwangerschaftstest, da die Schwangerschaftsanzeichen mehr als eindeutig waren. Wozu also Geld zum Fenster rausschmeißen und nebenbei Müll verursachen, Energie für Herstellung und Transport verpulvern, usw.

- Körpergefühl statt zusätzlicher Schwangerschaftsuntersuchungen! Mein Körpergefühl sagte mir, dass alles in Ordnung ist und so verzichtete ich auf jegliche weitere Untersuchungen.

- Stillen! Stillen ist super, denn so habe ich immer die richtige Nahrung in der richtigen Menge und der richtigen Temperatur dabei. Ich spare Geld, es gibt keinerlei energiefressende Herstellungsverfahren, keinen Verpackungsmüll, einfach perfekt!

- Selbstgenähte Stilleinlagen! Meine selbstgenähten Stilleinlagen aus alten T-Shirts und Stoffresten sehen nicht nur fröhlich bunt aus, sie fühlen sich auch wesentlich besser an als die Gekauften. Ich vermeide Müll und spare Geld.

- gebrauchte Kinderkleidung! Mein Kind trägt nur gebrauchte Kleidung. Das ist erstens supergünstig, zweitens klimafreundlich und drittens gut fürs Kind, da die oft-gewaschene Kleidung weniger durch Chemikalien belastet ist als neue Kleidung.

- Waschlappen statt Feuchttücher! Mich gruselts ja schon, wenn ich nur an die Inhaltsstoffe typischer Feuchttücher denke (Feuchthaltemittel, Parfüm, ect). Waschlappen und Wasser funktionieren genausogut.

- Wasser pur! Mein Baby braucht in der Regel nur Wasser. Kein Shampoo, keine Creme, kein Öl, … Bisher haben wir lediglich die Wind-und-Wetter-Creme sowie die Wundschutzcreme verwendet. Und zwar genau vier Mal. Mehr war nicht nötig.

Daumen runter für…

- windelfrei! Da mein Baby sehr oft und in den unmöglichsten Lebenslagen in die Windel macht, kann ich mir windelfrei im Moment überhaupt nicht vorstellen. Schönes Konzept, klingt verlockend, doch in der Praxis leider momentan nichts für uns.

- Stoffwindeln! Gegen die Stoffwindeln sprechen gleich mehrere Punkte: 1. Sind sie durch die vielen Waschgänge wirklich klimafreundlicher als Wegwerfwindeln? Ich weiß es nicht. 2. Das Windelsystem, welches wir ausprobieren wollten, ist eindeutig zu kompliziert für unser strampelfreudiges Baby. Vielleicht würde es mit einem anderen System besser klappen? 3. Nach der Geburt durfte ich keine schweren Wäschekörbe tragen und somit schieden die Stoffwindeln direkt aus. So produziere ich also täglich einen großen Müllberg an Wegwerfwindeln, was mich leider auch nicht glücklich macht.

07/04/2013

Tipp der Woche: Bio-Siegel vergleichen

Heute eine Erweiterung zu Tipp 017 “Bio-Produkte kaufen”.

In regelmäßigen Abständen wird mir die Frage nach den Richtlinien der unterschiedlichen Bio-Siegel gestellt. Die groben Richtlinien weiß ich auswendig, doch wenn es um Details geht, komme ich gerne mal ins Stocken. Jetzt habe ich eine Übersicht entdeckt, die dabei hilft, das EU-Bio-Siegel mit den Siegeln von Bioland, Demeter und Naturland zu vergleichen. Leider haben sich derzeit noch einige Fragezeichen in die Tabelle eingeschlichen. Trotz allem finde ich den Ansatz sehr gelungen!

03/04/2013

Tischdeckenbeschwerer selber machen

Kennt ihr diese hässlichen Tischdeckenbeschwerer aus Plastik? Mich gruselt es alleine beim Gedanken an diese Dinger.

Hier findet ihr eine Anleitung für wirklich schöne, selbstgemachte, umweltfreundlichere Tischdeckenbeschwerer. Ihr benötigt lediglich Kieselsteine, etwas Draht und Klammern.

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